Fotocineclub - Lignano Sabbiadoro


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Geschichte Lignano


Texte: verwirklicht von Doriano Moro, die �bersetzung ins Deutsche ist von Lorenza Rosellini,
sie kommen aus den Erz�hlungen der allgemeinen Leute, von den Forschungen von 30 Jahren entwickelt in
der Gemeinde Bibliothek,
vom Manuskript "PAOLINI".


Lignano

Eine hundert Jahre lange Emotion


"Frammenti di Storia", es wurde verwirklicht und selbst vom Foto Cine Club Lignano finanziert, Und es wird jetzt gratis zur Verf�gung gestelltmit dem Gebet, die die Vaterschaft davon zitierend, entwickelte Arbeit beachten, Es ist vertonten auch die Teil Benutzung in andere web seite. Alle Rechte werden Foto Cine Club - Lignano reserviert.


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1903-2003
Hundert Jahre Urlaub.


In Lignano geht die �Kultur des Ged�chtnis� erst auf das Jahr 1980 zur�ck, als die Gemeindebibliothek und der FotoCineClub mit gro�em Eifer anfingen, Notizen und Aufnahmen zu sammeln, welche die Vielfalt der Stadt schildern konnten: die ersten Pioniere, die Fischerei, den Ackerbau und den wirtschaftlichen Aufschwung. Dank dieser Initiative verf�gen die Einwohner von Lignano �ber eine schriftliche und an Bildern reiche Dokumentation �ber die Geschichte der Stadt.
Dem Fotocineclub ist der Verdienst anzuerkennen, die meisten jetzt verf�gbaren Aufnahmen gesammelt zu haben, w�hrend die Bibliothek die schriftlichen Informationen �ber Lignano geordnet und ver�ffentlicht hat. Informationen, die das vorliegende Buch in kurzem enth�lt.
Immer wenn wir vom FotoCineClub uns t�uschten, kein weiteres Bild �ber Lignano entdecken zu k�nnen, tauchte pl�tzlich eine unver�ffentliche Aufnahme - meistens aus der Hand eines langj�hrigen Touristen - auf, sodass wir gedrungen wurden, uns wieder an die Arbeit zu machen.
Die Suche nach alten unbekannten Bildern ist nun lebhafter denn je, obwohl wir in den letzten zwanzig Jahren zahlreiche schlaflose N�chte bei der Vorbereitung von Fotoausstellungen oder von �berblendungsdiavorf�hrungen verbracht haben. Wir hoffen au�erdem, die Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek weiterhin fortsetzten zu k�nnen, denn es gibt noch viele Bilder, die vieles erz�hlen k�nnen.
Unsere Nachkommen haben n�mlich das Recht, die Geschichte ihrer Stadt zu kennen. Aus diesem Grund werden wir nie aufh�ren, die Gegenwart zu dokumentieren, denn diese wird die Geschichte der Zukunft bilden.


1*

Ein "Schweigen ohne Geschichte" kennzeichnet die Halbinsel bis Anfang des 20. Jahrhunderts und bis zum Beginn des Badetourismus. Einzige Spuren der Geschichte von Lignano vor dem 11. April 1903 - Gr�ndungsdatum der ersten Badeanstalt - befinden sich in alten Landkarten, welche Lignano einfach als leeren geographischen Raum zwischen der Stadtrepublik Venedig und der Festung von Marano, der letzten Verteidigungsgrenze der Republik Serenissima, darstellen.


2*

Die ersten geographischen Darstellungen von Lignano beschreiben es als eine Aufeinanderfolge von durch den Wind modellierten D�nenstreifen, als einen Landstrich, der dicht bewachsen ist mit Schwarzkiefern, Steineichen und M�usedorn.

3*
Eine Handvoll H�user auf einer zur Lagune hin gelegenen Anh�he, sp�rliche Casoni, H�tten, die den Fischern als Schutz dienten, und seit der H�lfte des 16. Jahrhunderts eine winzige Kirche. Eine Art �Niemandsland�, in dem wenige Fischer, Fl��er, arme Bauern mit Spuren der Malaria im Gesicht, Sumpf- und Waldj�ger und wahrscheinlich auch Pferdez�chter lebten.

4*
Die Existenz einer urspr�nglichen Ansiedlung, die auf r�mische Zeit zur�ckgeht, ist schriftlich belegt. In einem Dokument aus dem 6. Jahrhundert ist zu lesen : quintum quod appellatur Lugnanum propter hoc quod luporum multitudo (ein Lido namens Lignano), ein Ort, der wahrscheinlich einem gewissen Lunius geh�rte.

5*
Eine kleine Anlegestelle am Meer, die mit der Lagune und mit der friaulischen Ebene �ber die zahlreichen Fl�sse, die in die Lagune m�nden, in Verbindung stand. Die urspr�ngliche Wildnis hat ihre Spuren auch in der volksm�ndlichen �berlieferung hinterlassen, laut der Lignano mit der Bezeichnung Pineda, der Pinien - und Baumstammwald bedeutet, in Zusammenhang zu bringen ist. Hier ist von jenen Baumst�mmen die Rede, welche die sogenannten zat�rs (Fl��er) den Tagliamento entlang transportierten und an der Flussm�ndung auf venezianische Trabakel verluden, um sie zu den Schiffswerften nach Venedig zu fahren, wo sie die Serenissima Republik f�r den Schiffbau und zum Festmachen der Laguneninseln verwendente. Die herrlichen Geb�ude Venedigs st�tzen sich auf einen unsichtbaren Wald von Baumst�mmen, die dem friaulischen Land entzogen wurden.

6*
W�hrend der Bl�tezeit der Stadtrepublik Venedig (ab 1419) wurde Lignano als Lehngut einigen Adelsfamilien �berlassen, unter denen sich die vom gleichnamigen Dogen stammenden Familie Vendramin auszeichnete. In der zweiten H�lfte des 16. Jahrhunderts lie� diese die kleine Kirche San Zaccaria erbauen, die sich noch heute im ehemaligen Weiler Pineda befindet.

7*
Anfang des 18. Jahrhuderts lie� man an der Spitze der Halbinsel eine kleine Festung zur Bewachung des Zugangs in die Lagune von Marano errichten. Lignano wurde nicht l�nger der Familie Vendramin zu Lehen gegeben. Der venezianische "Consiglio dei Dieci" (Rat der Zehn) �bernahm die Regierung von Lignano, das dem �Ospedale degli Incurabili� (Krankenhaus der Unheilbaren), einer wohlt�tigen Stiftung Venedigs, als Rente zugeteilt wurde. Ein zweites Wehr lie� man zur Zeit Napoleons neben der Kaserne der Zollbeh�rden errichten.

Historische Quellen dokumentieren, dass 1813 nur 70 Personen, unter denen auch Soldaten und ein Sanit�taufseher waren, auf der Halbinsel lebten.

Die Anf�nge von Lignano

8*
Anfang des 20. Jahrhunderts war Lignano ein mit Pinienw�ldern, bewachsener und von Sandd�nen gepr�gter Landstrich, auf dem sich S�mpfe und salzige Wiesen erstreckten. Die Halbinsel war nur teilweise bewohnt; die wenigen Bauern, die hier lebten, hatten ihr Haus in der N�he des Tagliamento oder in der N�he der Lagune, die im Mittelpunkt der T�tigkeit der Fischer stand.

9*
Die Geschichte des Badetourismus in Lignano setzt im Fr�hling des Jahres 1903, und zwar am 11. April, ein, als vier Journalisten und Vertreter der �rtlichen Beh�rden, mit ihren Ehefrauen an Bord von sechs Booten von Marano aus abfuhren, um den Grundstein der ersten Badeanstalt zu setzen. Es handelte sich um einen bescheidenen Holzbau, an deren Stelle eine ehrgeizigeren vom venezianischen Ingenieur Vendrasco entworfene imposante Terrasse im Meer trat. Die erste Badeanstalt wurde auf dem �stlichsten Teil der Halbinsel gebaut, genauer gesagt an der vom Landesinneren entferntesten Stelle. Eine Stelle, die jedoch dem Hafen von Marano am n�chsten lag.

10*
Dadurch, dass Lignano nur �ber das Meer zu erreichen war, lie�en sich die ersten Ansiedlungen an der �stlichsten Spitze der Halbinsel, um sich in den darauffolgenden Jahren bis zum Tagliamento hin zu erstrecken.
Die erste Stra�e, die gebaut wurde, verband die Anlegestelle, die ungef�hr auf der H�he des heutigen Jachthafens lag, mit dem offenen Meer. Von hier aus ging eine zweite Stra�e aus, die parallel zum Meer verlief. Zwischen 1903 und 1910 entstanden in der Gegend um diese zwei Stra�en die ersten Hotels und Villen.

DER ERSTE WELTKRIEG

Im Jahr 1914 stand die Badesaison unter einem guten Vorzeichen: Die lokale Presse hatte f�r eine breite Werbung gesorgt, und bedeutende Arbeiten wie die Trockenlegung der �Biancure�, eines sumpfigen Tals, und die Ausbesserung des Hafens von Marano waren schon angeordnet worden. Doch als der Krieg ausbrach, leerten sich die Hotels, die Villen wurden geschlossen; in Lignano blieben nur die Hoteliers und ihre Familien. Die Badesaison in den Jahren 1914, 1915 und 1916 z�hlte nur wenige Ferieng�ste. Dank der Anwesenheit einer Abteilung der italienischen Armee und dem Transport der Vorr�te, die �ber die �Litoranea Veneta�, einen 1915 mit einer Dampferfahrt von Portogruaro nach Marano er�ffneten Wasseweg, an die Front erfolgte, fehlten jedoch nicht die M�glichkeiten gute Gesch�fte zu machen. Nach der Niederlage der italienischen Armee in der Schlacht von Caporetto, gelangte die �sterreichische Armee im November 1917 nach Lignano; die Badeanstalt wurde abgerissen und das Holz auf Schiffe, die nach Triest fuhren, verladen.

Der Erste Weltkrieg bedeutete das Scheitern der ersten m�hsamen Versuche, einen Badetourismus zu entwickeln, die Anfang des Jahrhunderts unternommen worden waren. Ende des Kriegs begann eine neue Aufbauphase, die ihren Protagonisten im Architekten Provino Valle fand. Ende der Zwanziger Jahre arbeitete er einige Stadtbaupl�ne aus, die neben einer touristischen Entwicklung des Gebietes auch die Aufwertung von traditionellen T�tigkeiten, wie Fischerei und Ackerbau, vorsah. Ihm ist die Verwirklichung der �Terrasse im Meer� zu verdanken, die bis in die sechziger Jahre hinein als Symbol f�r die Stadt stand.

Die Wende der Drei�iger Jahre und die ersten gro�en Werke.

Der Zugang nach Lignano nur �ber die Lagune, f�hrte dazu, dass die ersten H�user auf dem �ussersten Teil der Halbinsel, wo sich die Anlegestelle befand, gebaut wurden.
Dies verlangsamte die Entwicklung der Stadt verlangsamt. Der Zustand der sumpfigen Felder um Lignano machte die Verbindungen zum Landesinneren besonders schwierig. Das Pantani Tal war Ende des 19. Jahrhunderts noch ein Brackwassersee zwischen dem Tagliamento, Latisana und Lignano.

13.1
Neben der Verbesserung des Stra�ennetzes leistete die Trockenlegung der S�mpfe einen bedeutenden, wenn auch indirekten Beitrag zur Entwicklung des Badetourismus. Die Malariam�cken, die sich in den sumpfigen Gebieten aufhielten, und die Malaria waren ein Hindernis f�r den Tourismus. In den Zwanziger und Drei�iger Jahren wurden die Sammelkan�le ge�ffnet, die vom Tagliamento aus bis zum heutigen Jachthafen die ganze Halbinsel durchzogen, um die stillstehenden Gew�sser zu sammeln. Breite sumpfige Gebiete im Inneren Teil der Halbinsel, wie die Pantani und Lovato T�ler, wurden trockengelegt.

13.2
In den Drei�iger Jahren setzte sich die Stadt immer mehr als Urlaubsort durch. Es wurden der Dom und der Jachthafen gebaut, und vor allem wurde die Marinekolonie, ein weiteres Symbol f�r die Stadt, verwirklicht. Der Staat war an den Trockenlegungen, dem Bau des Hafens und dem Bau der Strandpromenade beteiligt.
1935 wurde Lignano zum Kurort erkl�rt und eine �ffentliche Einrichtung, die Kurverwaltung, �bernahm die touristische Werbung an Stelle einer Privatgesellschaft. Im selben Jahr legte Domenico Piegatolo eine neue Stadtplanung vor, die das stattfindende Wachstum beg�nstigte, indem dieser eine zwei Kilometer lange Strandpromenade zeichnete.

Der Wohnbau folgte den Mustern der Moderne. Der Urlaubsort bot den Architekten die g�nstigste Lage, um eine neue Architektur zu sperimentieren. Ende der Drei�iger Jahre verzeichnete Lignano 60.000 �bernachtungen; 60% von diesen bestand aus italienischen Touristen, was die damals herrschende Lage, dass die G�ste aus dem Ausland �berwogen, �nderte.

DER ZWEITE WELTKRIEG


Lignano entsanden im Laufe des Zweiten Weltkrieges keine gro�en Unannehmlichkeiten, auch wenn es oft Schauplatz von Luftduellen war. Die Besetzung durch die deutsche Armee begann nach dem 8. September 1943 mit Truppen vorwiegend �sterreichischer Angeh�rigkeit, die ziemlich gute Beziehungen zu der �rtlichen Bev�lkerung hatten.
Sie wurden zum Teil auf die Marinekolonie und zum Teil auf die Kaserne der Zollbeh�rden verteilt, w�hrend sich das Kommando in der Villa Moretti bei der Piazza Fontana niederlie�. Dort waren drei Milit�r�rzte t�tig, die eher die �rtliche Bev�lkerung pflegten als die eigenen Soldaten. Im Winter des Jahres 1944 fingen die Arbeiten f�r den Bunkerbau an, an denen vor allem Jugendliche der �TODT� (einer deutschen milit�r�hnlichen Organisation) beteiligt waren.
Im Herbst 1944 landeten in Lignano weitere Soldaten, insgesamt 100 der zur�ckziehenden deutschen Armee; sie geh�rten der 278. Abteilung der von General Henry Hoppe kommandierten deutschen Infanterie an; es gab au�erdem einige Soldaten vom 993. Feldregiment: die ersten nahmen in Bevazzana in der N�he des �Burgato� Pumpwerks feste Stellung, die letzteren standen als Wache der Schleusen am Tagliamento.
Im Jahr 1945 wurde das Gebiet, das sich von der heutigen Via Lovato �ber die Via Tarvisio bis zum Stadtteil Riviera hin erstreckt, unter Wasser gesetzt, um eventuelle Landungen der Alliierten zu verhindern.
Im April 1945 fing die Flucht von Lignano an: Heinz Hochschulz, ein ehemaliger Soldat der deutschen Armee, hat dem FotoCineClub im Laufe eines Interviews erz�hlt: �Mitten in der Nacht verlie�en wir Lignano mit Lastkraftwagen und reisten ohne ein Ziel, wir landeten in Trient, wo englische Soldaten uns festnahmen�.
Zwischen dem 27. und dem 28. April fand die gr��te Landung seitens der aus �sterreichischen Truppen bestehenden deutschen Armee statt: etwa 14.000 �sterreichische Soldaten an Bord von dutzenden Booten versuchten sich der K�ste zu n�hern, in der Hoffnung den Tagliamento hinauffahren zu k�nnen um heimzukehren. Als die von Ancona aus gestarteten Flugzeuge der amerikanischen Luftfahrt die �sterreichischen Truppen �berflogen, entschieden sich diese, sich den Partisanen und den alliierten Truppen, die sich an der K�ste befanden, zu ergeben.

Grundlegende Etappe der Stadtbauplanung der Nachkriegszeit bildet das Projekt, das der aus Udine geb�rtige Architekt Marcello D�Olivo f�r Lignano Pineta zeichnete.

Anfang der F�nfziger Jahre stellte das Haus im Urlaubsort Lignano keinen Bedarfsartikel dar, sondern es war ein Symbol f�r den Wohlstand und f�r die gesellschaftliche Lage eines B�rgertums, das in kurzer Zeit Wohlstand erreicht hatte. Dem Geschmack des B�rgertums hat der Architeckt Avon am besten Ausdruck verliehen.
Es folgten Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs und des Massentourismus. Anfang der 60er Jahre bestand das Unterkunftsangebot aus 25.000 Bettpl�tzen und man z�hlte 1.800.000 �bernachtungen; die Anzahl der Bettpl�tze erh�hte sich auf 75.000 im Jahre 1973, als die �bernachtungen auf den sp�ter nie wieder erreichten Gipfel von 6.000.000 stiegen. Zwischen 1950 und 1960 wurden 1700 Baugenehmigungen erteilt; diese erh�hten sich in den folgenden Jahrzehnten auf 2.500.

In den 70er Jahren fand der Wettbewerb f�r den Bau einer neuen Terrasse im Meer statt, unter den zahlreichen Teilnehmern gewann der Ingenieur Bernardis, dessen Projekt in der Moderne als Wert an und f�r sich erkannt wurde.


Der Urlaubsort Lignano wird einige Monate im Jahr Schwungrad der Wirtschaft von Niederfriaul, sein Strand zieht so viele Menschen an, dass Lignano die st�rkstbev�lkerte Stadt Friauls wird.

Diese nur 100 Jahre alte Stadt ist Dank ihrer touristischen Berufung ein Ort, in dem das Neue Fu� fassen kann.



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